Diabetes im Gepäck

Sommerzeit ist Urlaubszeit, endlich ist es warm, man hat (zumindest wenn man Schüler oder Student ist) lange frei und reichlich Zeit etwas zu unternehmen. Urlaub ist Abstand vom Alltag, keine Verpflichtungen, machen was man will. Also so ist zumindest die allgemeine Vorstellung, aber so schön es auch wäre, der Diabetes geht immer mit auf Reisen, zuhause lassen ist nicht… Und da man nicht nur sich selbst versorgen muss, sonder auch sein kleines Monsterchen, stellt sich immer irgendwo die Frage: Wie mach ich das?

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Rocken im Park

snapseed

Donnerstagnachmittag Anfang Juni: Meine kleine Schwester, zwei ihrer Freundinnen und ich sitzen, sehr viel später als geplant, im Auto in Richtung Nürnberg Messe. Endlich, nachdem wir mehr oder weniger große Probleme in den Tagen zuvor gemeistert haben, steht meinem ersten „richtigen“ Festival nichts mehr im Wege. 4 Tage und 3 Nächte Musik und Zelten, mitten in Nürnberg, was soll da schon schief gehen?

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RIP Dracula

Da liegt er jetzt auf dem Schreibtisch, funktionsunfähig. Mein treuer Begleiter der letzten 15 Monaten hat über Nacht den Geist aufgegeben. Er will einfach nicht mehr Blutsaugen. Anscheinend ist er jetzt nach 2287 Messungen satt (WAAAAAAAS so viele?!). Und heute früh war’s dann aus, die Teststreifen werden einfach nicht mehr erkannt, obwohl beim schlafen gehen noch alles ohne Probleme funktioniert hat. Ich kann mich auf den Kopf stellen und am Streifen rütteln wie ich will, es geht einfach nicht.

Ich kann mich noch gut erinnern an den Tag als ich ihn ausgesucht habe…Weiterlesen »

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Was mich an der „Diabetes-Berichterstattung“ stört

Heute ist Weltgesundheitstag, und das Motto der WHO ist Beat Diabetes, und somit bekommt „die“ Krankheit Diabetes viel mediale Aufmerksamkeit. Große und kleine Zeitungen und online Magazine berichten, von der Tagesschau, zum Spiegel, oder dem Guardian, auch die Lokal Zeitungen posten (zumindest) kleine Artikel oder Interviews.
Was alle Artikel gemeinsam haben: die Nachricht, dass die Zahl der Diabetes Erkrankungen weiter zunimmt.Weiterlesen »

Mäppla

Kunterbunter Diabetesmix

diabetes-blog-wocheMit reichlich Verspätung reiche ich meinen Beitrag zur Diabetesblogwoche nach, dieses Mal mit dem Thema „Bunte Ostern – Wie verschönert ihr Eure Diabetes Devices“. Vielen Dank an dieser Stelle an Ilka, Finn und Sascha für die tolle Idee und das Organisieren der Blogwoche(n). Die Beiträge der anderen Blogger könnt ihr wie immer auf der Seite der Diabetes Blog Woche nachschauen.


Schon als ich in Bad Mergentheim war, war mir klar, dass ich nieeeeemals mit den langweilig grauen oder schwarzen Taschen rumlaufen möchten, denn nichts lässt den Diabetes so nach schlimmer (alte Leute) Krankheit ausschauen, wie die Standartmäppchen. Also gab‘s am ersten Tag zuhause auch gleich eine Tasche von meiner Mama (über die und deren Inhalt ich schon mal im letzten Juni berichtet hab). In den letzten 8 Monaten ist es ein kleines bisschen Bunter bei mir geworden:

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1 Jahr Header

1 Jahr Diabetes: Was nicht passiert ist

Seit einem Jahr und einem Monat gehöre ich zum Club der Monsterzähmer, gefeiert oder besonders begangen habe ich den Tag nicht, trotzdem habe ich natürlich besonders an diesen Tag gedacht und mich an so manche Gedanken und Ängste erinnert, die sich jetzt nach einem Jahr als übertrieben und unbegründet herausgestellt haben.

Anstatt zurück zuschauen, was ich in diesem Jahr erlebt habe, schaue ich auf die größten Ängste zurück, die ich die ersten Tage im Krankenhaus hatte, als mir der nette Oberarzt mehrmals sagte, dass mein Leben sich jetzt radikal ändern würde (Übrigens: Ich warte bis heute auf diese radikale Veränderung…)

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